Lage und Ambiente

 

Im Jahre 1804 erbaut, war die Alte Abtei das erste Haus in Steinfeld, welches außerhalb der Klostermauer gebaut wurde. War es zunächst Teil eines landwirtschaftlichen Betriebes, wurde es schnell zu einer Gastwirtschaft. Und dies ist es bis heute geblieben. Nach einer bewegten Vergangenheit befindet sich die Alte Abtei nun in den Händen des Ehepaares Anja und Nicol Czarnowski. Nicol Czarnowski, gelernter Koch mit langjähriger Erfahrung in der gehobenen Gastronomie leitet zusammen mit seiner Frau Anja den Familienbetrieb.

 

Im Gastraum befinden sich an die 50 Sitzplätze in alter urwüchsiger Atmosphäre. Und bei schönem Wetter kommen draußen auf der Terrasse nochmal ebenso viele Sitzgelegenheiten hinzu.

Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Türme der Basilika, welche zum Abend hin in der untergehenden Sonne strahlen.

Bei einem Steinfelder Klosterbier oder wahlweise einem naturtrüben Eifeler Landbier, lässt sich hier herrlich entspannen.

 

Steinfeld liegt eingebettet in die schöne Landschaft der Nordeifel und direkt am Eifelsteig. Ein beliebtes Wanderziel für jung und alt, aber vor Allem beliebt bei Natur- und Pflanzenfreunden. Hier in diesem Naturschutzgebiet, übrigens das größte zusammenhängende Bärlauchgebiet Europas, finden man Wiesen mit Küchenschellen und seltenen Orchideen.

Steinfeld ist ein beliebtes Ziel und Treffpunkt für Motorradfahrer und es ist gut zu erreichen.

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Der Höhepunkt des Ortes Steinfeld ist natürlich das  Kloster.

Obwohl die Anfänge des Klosters bis circa 920 zurückreichen, erfolgte die erste klösterliche Niederlassung in Steinfeld 1070. 1130 wurde es von Prämonstratensern übernommen. Das Kloster wurde ein bedeutendes kirchliches Zentrum im deutschen Reich und hatte zahlreiche Tochterniederlassungen in Europa, zum Beispiel das Kloster Strahov in Prag. 1184 bekam das Kloster Steinfeld den Status einer Abtei. Die durchgehende Reihe von 44 Äbten wurde erst 1802 durch die Säkularisation beendet. Danach diente die Anlage verschiedenen weltlichen Zwecken, die Basilika wurde als Pfarrkirche weiterbetrieben. Die Anlage wurde 1923 von den Salvatorianern als Kloster übernommen

Durch den Ort verläuft die L 22. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Nettersheim auf der A 1. Steinfeld ist über den Bahnhof Urft an die Bundesbahnstrecke Köln-Trier angeschlossen.

Südöstlich der Ortschaft im Tal des Gillesbachs liegen das Forsthaus Steinfeld und die Hallenthaler Mühle, eine ehemalige Zwangsmühle der Abtei Steinfeld für die umliegenden Orte Urft, Wahlen und Marmagen.

Hier in diesem geschichtsträchtigen Umfeld, in dieser überwältigenden Natur lässt sich vieles erleben und betrachten.